Chronik in Worten 60er Jahre

 

Die Chronik des Vereins von 1960 bis 1969

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Das Jahr 1960. Reisschlag von den Schlafkappen aus Hegne.

Die Schneckenburg bekam laut Versprechen vom 11.11. im folgenden Jubiläumsjahr von den Schlafkappen aus Hegne nicht nur den obligatorischen Narrenbaum geschenkt, sondern auch einen ganzen Reisschlag zur Beheizung der kommenden Bunten Abende.

Am 11.11. wurde auch Hildegard Kauth zur neuen Schneckenprinzessin getauft.


Das Jahr 1961. 40 jähriges Vereinsjubiläum.

Zu ihrem 40 jährigen Vereinsjubiläum traute sich die Schneckenburg erstmals einen bunten Abend im „großen Konzil“ zu veranstalten. Dies hat noch keiner gewagt, denn das Konzil war die Hochburg der Elefanten. Der Abend war ein großer Erfolg und restlos ausverkauft.

Schon seid einigen Jahren bereicherte eine Handvoll musikbegeisterter Clowns das Vereinsleben der Schneckenburg. Aus dieser Gruppe formierte sich im Jahr 1961 die Clownkapelle der Schneckenburg. Sie traten nun auch als eigenständige Gruppe in Erscheinung.

Als sie dem Präsidenten der Kamelia Walter Martin vor dessen Wohnung im Paradies ein „Ständerchen“ spielten, ließ er sich nicht lumpen und lud die Clownkapelle in seine Küche zu Speck, Rettich und Most ein. Diese Einladung wurde im nächsten Jahr wiederholt und das Speckessen der Kamelia war geboren.


Das Jahr 1962. Neue Schneckenprinzessin gewählt.

Am 11.11. wurde Brigitte Bausert zur neuen Schneckenprinzessin getauft.


Das Jahr 1963. Fanfarenzug mit neuer Uniform.

Der Fanfarenzug gönnte sich in diesem Jahr neue Uniformen. Die bequemen  roten Kord-Oberteile mit dem schwarzen Leder-Wams kamen sehr gut an.

Am 11.11. wurde Gerda Fugmann zur neuen Schneckenprinzessin getauft.


Das Jahr 1964. Schneckenburg-Marsch hat Prämiere.

An der Verbrennung am 11.02. fand die Uraufführung des Schneckenburg-Marsches „Hond ers gsähne“ statt.


Das Jahr 1965. Letzter Bunter Abend im Schützen.

Die Zeit der bunten Abende im „Schützen“ ging zu Ende. In diesem Jahr fanden die letzten Veranstaltungen statt. Der Saal mit Restaurant wurde geschlossen bzw. später abgerissen. Die Narren aus Petershausen mussten sich bis zum nächsten Jahr etwas neues einfallen lassen.

Am 11.11. wurde Karin Heller zur bislang letzten Schneckenburg-Prinzessin getauft.


Das Jahr 1966. Die Vereinigung Konstanzer Narrengesellschaften wurde gegründet.

Die Schneckenbürgler Narren konnten aufgrund der Saalmisere keine eigenen Bunten Abende veranstalten. Gastauftritte, zum Beispiel bei den Hegner Schlafkappen, waren angesagt. Hausball, Kinderball und Kehraus (Verbrennung) fanden traditionell im Ziegelhof statt.

An der Fasnacht 1966 fuhr zum ersten Mal das Clownauto (ehem. Feuerwehrauto) für die Schneckenburg durch die Straßen. Es wurde auf den Namen Gustav getauft. Gustav Kabusreuther, langjähriger Vizepräsident der Schneckenburg schenkte es dem Verein. Es fuhr bis ins Jahr 2002 als Clownauto und wurde dann vom Schneckenbürgler Schneeschreck übernommen. Im Jahre 2004 wurde es stillgelegt und musste aus Altergründen im Jahr 2005 verkauft werden.

Am 01.06.1966 wurde im Falken die Vereinigung Konstanzer Narrengesellschaften gegründet. Gründungsmitglieder waren die vier Konstanzer Vereine: Elefanten AG, Kamelia Paradies, Seehasen und Schneckenburg. Ziel war es, bedingt durch die anhaltenden Saalprobleme, ab dem nächsten Jahr gemeinsame Narrenkonzerte im Konzil und weitere Veranstaltungen zu organisieren.


Das Jahr 1967. Abschaffung der  Schneckenprinzessin.

Von diesem Jahr bis ins Jahr 2000 wirkten die Schneckenbürgler sehr aktiv bei den Narrenkonzerten der Vereinigung Konstanzer Narrengesellschaften im Konzil auf und hinter der Bühne mit.

Die Vereinigung veranstaltete einen Rosenmontagsball in sämtlichen Räumen des Konzils. Es spielten drei Kapellen und war der Hit der Fasnacht.

Am 18.03.1967 wurde das Amt der Schneckenprinzessin endgültig abgeschafft. Auch diese Ära ging zu Ende. Es mangelte an Nachwuchs.

Im Sommer wurden neue Uniformen für den Fanfarenzug angeschafft.


Das Jahr 1968. Der Fanfarenzug probt das ganze Jahr.

In diesem Jahr wurde der Narrenbaum zum ersten Mal in Verbindung mit einem Vesper direkt im Hegner Wald geholt.

Der Fanfarenzug unter der Leitung von Alex Volz probte nun das ganze Jahr hindurch und der Elferrat konnte sich endlich neue Ornate leisten.


Das Jahr 1969. Fanfarenzug auf 8-tägiger Auslandsreise.

Wegen den Umbau Arbeiten im Konzil fanden die Narrenkonzerte der Vereinigung Konstanzer Narrengesellschaften 1969 und 1970 im Barbarossa statt.

Am 24.07.1969 fuhr der Fanfarenzug zu einem 8-tägigem Folklore-Festival nach Tarcento in Norditalien. Als Reiseleiter fungierte Walter Buck.