Chronik in Worten 80er Jahre

Die Chronik des Vereins von 1980 bis 1989

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Das Jahr 1980. Elferratssitzung fand in London statt.

In diesem Jahr nahm der Fanfarenzug bis dato das letzten Mal an einem Wertungsspiel des Landesverbandes teil. Er errang in Schramberg-Sulgen einen hervorragenden 1. Platz. Die Schneckenbürgler errangen 171,5 von 180 möglichen Punkten und wurden dadurch zum wiederholten Male baden-württembergischer Meister.

Der Elferrat und die Elferfrauen der Schneckenburg nehmen zum ersten Mal am Konstanzer Weinfest teil.

In diesem Jahr fand zum ersten Mal ein gemeinsames Gartenfest aller Gruppen der Schneckenburg statt. Initiator war Fanfarenzug-Leiter Alex Volz. Das Fest fand auf dem Grundstück von Martin Fistler statt. Das war der Beginn einer langen Tradition. Beim Wett-Trinken mussten sich allerdings die Elferräte dem Fanfarenzug geschlagen geben.

Während des Elferratsausflugs nach London fand eine ordentliche Elferratssitzung im Sitzungssaal des Hotels Hogarth statt. Dies wird wohl einmalig in der Geschichte der Schneckenburg bleiben.


Das Jahr 1981. Alex Volz I. übernahm das Amt des Präsidenten aus den Händen von Konti Uetz I..

Der Fanfarenzug nahm am ersten Butzenlauf teil, der damals noch Narrensprung hieß und am Fastnachtsdienstag stattfand.

60 Jahr‘ und immer noch närrisch. Der Narrenverein Schneckenburg hat eine runde Zahl auf dem Buckel. Das Jubiläum wurde bei einem Festakt in den Räumen der Gemeinschaft Konstanzer Fanfarenzüge in der Klosterkaserne gefeiert. Auch der Fanfarenzug unter der Leitung von Herbert Heinrich konnte auf 30 erfolgreiche Jahre zurückblicken.

Nach 30 Jahren übernahm Alex Volz das Amt des Präsidenten aus den Händen von Konti Uetz I.. Die Übergabe fand zur Eröffnung der Fasnachtssaison 81/82 im Ziegelhof statt. Konti Uetz wurde zum Ehrenpräsident der Schneckenburg ernannt.

In diesem Jahr übernahm Bernd Sum die Leitung des Fanfarenzuges aus den Händen von Herbert Heinrich.


Das Jahr 1982. Präsident Alex I. führt einen Kaffeehock zur Ordensverteilung ein.

Erstmals fand am 31. Januar ein gemütlicher Kaffeehock des Narrenvereins statt, an dem der neue Präsident Alex der I. die Orden an seine Mitglieder verteilen konnte.

Der Fanfarenzug, die Clowngruppe, sowie Elferräte und Elferfrauen wurden für den Umzug an Fansnachts-Sonntag mit einem neuen Clown-Kostüm eingekleidet.

Erstmals wurde ein Hock der Elferfrauen und Elferräte abgehalten, der sich monatlich wiederholen sollte.

Die Clowngruppe der Schneckenburg war zum ersten Mal ein fester Bestandteil des Programms am 11.11. im Ziegelhof.


Das Jahr 1983. Schneckenburg nun eingetragener Verein.

In diesem Jahr wurde der Narrenverein Schneckenburg als eingetragener Verein in das Vereinsregister eingetragen.

Am 10.10. veranstaltete der Narrenverein den Herbstkonvent der Landschaft 3 Höri/Bodanrück der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee im unteren Konzilsaal.


Das Jahr 1984. Fasnachtsveranstaltungen im Seerheincenter.

Im Februar wurde in Anwesenheit von OB Eickmeyer das neue Domizil der Gemeinschaft Konstanzer Fanfarenzüge im Konventbau der Klosterkaserne eingeweiht. Der Fanfarenzug der Schneckenburg unter der Federführung von Präsidenten Alex Volz war an der Renovierung maßgeblich beteiligt.

Die Narrenkonzerte der Vereinigung fanden diesmal im unteren Saal des Konzils statt. Die Verlagerung nach unten war nach Meinung der Presse gut, fand jedoch beim Publikum geteilte Auffassung.

Die Petershäusler Narrenvereine Seehasen, Negerdorf, Hofpeter und Schneckenburg veranstalteten auf Anregung des Managements mehrere Veranstaltungen im Seerhein-Center. Zum Programm gehörten ein Narrenbaumsetzen, ein Ball mit närrischen Einlagen am Fasnachts-Samstag und eine Usfägete.

Das war auch das Aus einer eigenständigen Fasnachtsverbrennung der Schneckenburg.

Im Oktober fand ein Weinfest im Seerheincenter statt, an dem sich der Narrenverein mit einem Essensstand (Elferrat, Elferfrauen) und einem Weinstand (Fanfarenzug) beteiligte. Diese Veranstaltung (Weinfest im geschlossenen Raum) wurde durch die Bevölkerung nicht angenommen und blieb einmalig.

Zusätzlich  zu unserem 11.11. im Ziegelhof fand im Seerheincenter eine Fasnachtseröffnung der Petershäusler Narrenvereine statt. Von der Schneckenburg nahmen der Fanfarenzug und Rudi Deutinger mit einer Büttenrede teil.


Das Jahr 1985. Erste Narrenkirmes beim Narrenbaumstellen auf dem Gottmannplatz.

Zum zweiten Mal wurde ein Versuch gestartet eine gemeinsame Fastnachtsveranstaltung im Seerheincenter zu etablieren. Zum Programm gehörten ein Narrenbaumsetzen, jeweils ein Ball am Fasnachts-Samstag und Rosenmontag. Am Fasnachts-Dienstag folgte noch eine Fasnachtsverbrennung.

Die Narrenkonzerte der Vereinigung fanden diesmal wieder im oberen Saal des Konzils statt. Man wollte das fehlende Flair durch erhöhten Aufwand der Dekoration erreichen.

In diesem Jahr fand zum ersten Mal eine Narrenkirmes mit Musik, Spiel, Spannung, und vielen Preisen. Die Kirmes diente als Rahmenprogramm zum Narrenbaumstellen auf dem Gottmannplatz und  wurde vom Fanfarenzug der Schneckenburg organisiert.

Anlässlich des sogenannten „Erntedankfestes“ der Mainauer Paradiesvögel pflanzte der Präsident Alex I. ein seltenes „Bäumle“ als Gastgeschenk. Dieses „Bäumle“ steht heute noch in der Nähe des Schlosshofes und ist zu einem stattlichen Baum herangewachsen.

In diesem Jahr wurde der langjährige Betriebsleiter der Schneckenburg und Technische Leiter der Narrenkonzerte im Konzil Walter Buck in den närrischen Ruhestand verabschiedet.

Der Narrenverein nimmt am neu gegründeten Petershauser Stadtteilfest mit einem Essensstand (Elferrat, Elferfrauen) und einem Weinstand (Fanfarenzug) teil.

Zum 11.11. (Eröffnung der Fastnachtssaison) trat nach zweijähriger Pause das neu formierte Ballett erstmals wieder auf. Die Leitung hatte Ingrid Buck übernommen.


Das Jahr 1986. Der Fanfarenzug zieht in die neuen Proberäume am Rheinsteig.

Der Fanfarenzug organisierte zum zweiten Mal eine Narrenkirmes zum Narrenbaumstellen auf dem Gottmannplatz.

Wieder fanden gemeinsame Fastnachtsveranstaltungen der Petershauser Narrenvereine im Seerheincenter statt. Zum Programm gehörten ein Narrenbaumsetzen, jeweils ein Ball am Fasnachts-Samstag und Rosenmontag. Am Fasnachts-Dienstag folgte noch eine Fasnachtsverbrennung. 

Nach vielen Verhandlungen mit der Stadt musste der Fanfarenzug der Schneckenburg mit den anderen Fanfarenzügen der GKF in neue Proberäume am Rheinsteig umziehen. Wieder einmal hatte sich Alex Volz als Präsident der Gemeinschaft in vielen Beratungs- und Arbeitsstunden eingesetzt und mit seinen Helfern und Helferinnen aus Fanfarenzug und Garde wesentlich zum Gelingen beigetragen.


Das Jahr 1987: Letzte Veranstaltungen der Schneckenburg im Ziegelhof (Dachplattenhof).

Erstes gemeinsames Kostüm aller Gruppen im Narrenverein. Die Schneckenburg machte zum Umzug am Fasnachts-Sonntag „Fliegenpilze“. Die dazugehörigen Pilzköpfe wurden vom Fanfarenzug angefertigt.

Wieder Narrenbaumstellen mit Narrenkirmes auf dem Gottmannplatz. Jedoch ohne Beteiligung des Fanfarenzuges, der durch den Bau der Pilzköpfe keine Zeit zur Vorbereitung hatte. Es wurde im Elferrat beschlossen, die Narrenkirmes ohne die Spiel und Spannung, aber mit Essens- und Getränkestände durchzuführen. Der Erfolg blieb aus und die Kirmes zukünftig eingestellt.

Zum letzten Mal fanden gemeinsame Fastnachtsveranstaltungen der Petershauser Narrenvereine im Seerheincenter statt. Zum Programm gehörten ein Ball am Fasnachts-Samstag und eine Fasnachtsverbrennung am Fasnachts-Dienstag.

Im Oktober dieses Jahres verstarb der langjährige Wirt des Ziegelhofes Anton Frech. Das bedeutete für die Narren der Schneckenburg, dass eine 70 jährige Ära zu Ende ging. Der Ziegelhof in seiner ursprünglichen Art und Weise gab es nicht mehr. Man musste sich für die folgenden Jahre nach neuen Möglichkeiten umschauen. Zur selben Zeit verstarben auch unsere aktiven Elferräte Günter Oldenburg und Ewald Volz.

Die Fasnachts-Eröffnung (11.11.) musste aus oben genannten Gründen kurzfristig abgesagt werden.


Das Jahr 1988. 11.11. fand erstmals im BTZ statt.

Da kein geeigneter Saal gefunden werden konnte, fiel der Kinderball in diesem Jahr aus. Es fand auch keine Fasnachtsverbrennung (Usfägete) statt. Dieser Abend wurde zukünftig als eigenständige Veranstaltung aus dem Terminkalender der Schneckenburg gestrichen.

Erstmalig fand die Fasnachts-Eröffnung (11.11.) der Schneckenburg in der Kantine des BTZ in der Handwerkskammer Konstanz statt. Dort war mehr Platz und die Akteure hatten eine richtige Bühne.


Das Jahr 1989. Kinderball fand zukünftig im Pfarrsaal der Bruder-Klaus-Kirchengemeinde statt.

Erstmalig fand der Kinderball der Schneckenburg im Pfarrsaal der Bruder-Klaus-Kirchengemeinde statt.

Präsident Alex Volz trat als Vorsitzender der Gemeinschaft Konstanzer Fanfarenzüge zurück.

In diesem Jahr übernahm Harald Deicher die Leitung des Fanfarenzuges aus den Händen von Bernd Sum.

Am 27. Mai wurden die Elferräte, Paul Bischoff, Walter Stöß und Konti Uetz für 40 Jahre Elferrat geehrt. Sie wurden vom Präsidenten mit einer offenen Staatskarosse abgeholt, durch das Schneckenburgviertel und dann auf die Mainau gefahren. Dort wurden sie vom Fanfarenzug empfangen, der die Jubiläums-Veranstaltung eröffnete. Nach einem Sekt-Empfang, einem guten Essen, spielte zum Abschluss noch die Clownkapelle.

Die Kantine des BTZ in der Handwerkskammer Konstanz bewährte sich für die Fasnachts-Eröffnung (11.11.). Der Saal war diesmal gerammelt voll und die Veranstaltung konnte sich ohne Übertreibung, „Bunter Abend“ nennen.

 


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