NV Schneckenburg (Kurzportrait)

Der Narrenverein Schneckenburg wurde 1921 von Willhelm Gottmann gegründet. Er ging aus der bereits 1909 geschaffenen Narrengesellschaft Petershausen hervor.


Der Name Schneckenburg bezieht sich auf die im Zentrum des Narrenvereins liegende Schneckenburgstraße. Der Straßenname wiederum stammt von einem großen Gebäudekomplex, der sogenannten Schneckenburg, die heute noch am Rhein liegt.


Nach dem zweiten Präsidenten E. Knöpfle wurde Johann Gottmann Präsident, der das Narrenzepter 1951 an Konrad Uetz übergab. Nach 30 Jahren übernahm dann 1981 Alex Volz dieses Amt, dass er nach 20 Jahren am 11.11.2001 an Jürgen Stöß übergeben hat.


In den 30er Jahren trat die Schneckenburg durch ihre originellen, großen und schönen Gruppen und Wagen bei den Umzügen am Fasnachts-Sonntag besonders hervor. Der Verein hatte auch eine große Klepperlegarde und veranstaltete jährlich Narrenkonzerte im „Ziegelhof“, den man an der Fasnacht „Dachplattenhof“ nannte.


Nach dem II. Weltkrieg, der große Lücken im Elferrat der Schneckenburg hinterließ, wurde 1949 das Vereinsleben mit einem vollständig neu gewählten Elferrat wieder aufgenommen. Bereits 1950 fand im „Ziegelhof“ der erste Bunte Abend statt. Diese Abende wurden später im „Schützen“ abgehalten, bis dieser 1965 geschlossen bzw. abgerissen wurde.


Seit der Saison 1966/67 bis zur Saison 1999/00 wirkten die Schneckenbürgler sehr aktiv bei den Narrenkonzerten der Vereinigung Konstanzer Narrengesellschaften im Konzil auf und hinter der Bühne mit. Nachdem man sich an den Konzerten nicht mehr beteiligte, erreichte die Veranstaltung am 11.11. immer mehr Beliebtheit. Man zog vom Ziegelhof in die Kantine der Handwerkskammer und nach kurzer Zeit in die Linde nach Wollmatingen. So wird bis heute, um den 11.11., an vier Abenden mit großem Aufwand die Fasnachts-Saison eröffnet, 


Der Verein hat aktuell Clownkapelle, den Schneeschreck, den Schneckenbürgler Räuber. Zusammengezählt sind es über 200 aktive Mitglieder.


Das Vereinsgeschehen findet im Saal und auf der Straße statt. Am 6. Januar der Schneeschreck aus dem Wald gelockt, am Internationalen Frühschoppen im Konzil mitorganisiert, am Schmutzige Donnerstag ein großes Wecken veranstaltet, am Fasnachtsfreitag ein Narrenbaumumzug mit Stellen auf dem Gottmannplatz durchgeführt. Und am Fasnachts-Samstag wird eine große Fasnachts-Party veranstaltet.

Besonders gepflegt wird natürlich auch die Straßenfasnacht. An den Umzügen beteiligt sich der Narrenverein Schneckenburg mit allen Gruppen, organisiert die verschiedenen Veranstaltungen der Vereinigung mit und schickt an der Usfägete den Schneeschreck wieder in die Verbannung bzw. in den Wald.


Aber auch das vereinsinterne Geschehen wird sehr gepflegt und damit die freundschaftliche Harmonie gefördert und erhalten. Zum Beispiel finden jedes Jahr diverse Ausflüge, Grillfeste, Hocks und sonstige Aktivitäten in den verschiedenen Untergruppen und im gesamten Verein statt.